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Drei der vier Pokerräuber legen Geständnis ab

Berlin. Drei Monate nach dem Überfall auf ein Pokerturnier in einem Berliner Hotel haben zu Prozessbeginn drei der mutmaßlichen Täter Geständnisse abgelegt. Die Aussagen belegten, dass der Überfall dilettantisch geplant war. Die Angeklagten sagten aus, erst kurz vor der Tat von einem Onkel mit dem Überfall beauftragt worden zu sein

Berlin. Drei Monate nach dem Überfall auf ein Pokerturnier in einem Berliner Hotel haben zu Prozessbeginn drei der mutmaßlichen Täter Geständnisse abgelegt. Die Aussagen belegten, dass der Überfall dilettantisch geplant war. Die Angeklagten sagten aus, erst kurz vor der Tat von einem Onkel mit dem Überfall beauftragt worden zu sein. Zu dem mutmaßlichen Drahtzieher wollten sie keine Angaben machen, ebensowenig zum Verbleib des Großteils der Beute in Höhe von 242 000 Euro. Am 6. März hatten vier Maskierte mit Machete und Schreckschusspistolen bewaffnet Europas größtes Pokerturnier gestürmt, mehrere Wachmänner verletzt und anschließend einen Tresor ausgeräumt. ddp