| 22:14 Uhr

BVB-Attentäter bestreitet Tat

Berlin. (afp/dpa) Der mutmaßliche BVB-Attentäter bestreitet nach Auskunft seines Anwalts die Tat. "Mein Mandant hat Urlaub gemacht, er war deshalb zur Tatzeit da", sagte der Anwalt des tatverdächtigen Sergej W. den Dortmunder "Ruhr Nachrichten". Bislang hatte es geheißen, der 28-Jährige schweige zu dem Tatvorwurf. Die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) berichtete am Freitag in ihrer Online-Ausgabe, belastet werde Sergej W. weiterhin vor allem durch verdächtige Transaktionen an den Börsen in Frankfurt und Singapur, die er gemacht haben soll, sowie dadurch, dass der Tatverdächtige am Tag des Anschlags im BVB-Mannschaftshotel wohnte. Weitere eindeutige Belege hätten die Ermittler dagegen bislang nicht gefunden, hieß es unter Berufung auf Recherchen von SZ, NDR und WDR. "Mein Mandant bestreitet die Tat", zitierte die SZ den Tübinger Rechtsanwalt Reinhard Treimer, der den 28-Jährigen vertritt. In diesem Sinne habe sich Sergej W. auch gegenüber dem Haftrichter des Bundesgerichtshofs geäußert. "Der Erwerb von Wertpapieren ist jedenfalls nicht strafbar", sagte Treimer weiter.

(afp/dpa) Der mutmaßliche BVB-Attentäter bestreitet nach Auskunft seines Anwalts die Tat. "Mein Mandant hat Urlaub gemacht, er war deshalb zur Tatzeit da", sagte der Anwalt des tatverdächtigen Sergej W. den Dortmunder "Ruhr Nachrichten". Bislang hatte es geheißen, der 28-Jährige schweige zu dem Tatvorwurf. Die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) berichtete am Freitag in ihrer Online-Ausgabe, belastet werde Sergej W. weiterhin vor allem durch verdächtige Transaktionen an den Börsen in Frankfurt und Singapur, die er gemacht haben soll, sowie dadurch, dass der Tatverdächtige am Tag des Anschlags im BVB-Mannschaftshotel wohnte. Weitere eindeutige Belege hätten die Ermittler dagegen bislang nicht gefunden, hieß es unter Berufung auf Recherchen von SZ, NDR und WDR. "Mein Mandant bestreitet die Tat", zitierte die SZ den Tübinger Rechtsanwalt Reinhard Treimer, der den 28-Jährigen vertritt. In diesem Sinne habe sich Sergej W. auch gegenüber dem Haftrichter des Bundesgerichtshofs geäußert. "Der Erwerb von Wertpapieren ist jedenfalls nicht strafbar", sagte Treimer weiter.

Die Bundesanwaltschaft beschuldigt W., am 11. April drei Sprengsätze unmittelbar neben dem BVB-Bus gezündet zu haben, als dieser gerade mit dem Team an Bord das Gelände des Mannschaftshotels in Dortmund verließ. Der Anschlag erfolgte kurz vor dem Champions-League-Viertelfinalspiel von Borussia Dortmund gegen den AS Monaco, das daraufhin verschoben wurde.

Sergej W. soll an der Börse auf große Kursverluste der BVB-Aktie spekuliert haben. Ihm wird versuchter Mord, Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion sowie gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe. Die Bundesanwaltschaft ist weiter überzeugt, den richtigen Täter zu haben: "Der dringende Tatverdacht besteht nach wie vor", sagte ein Sprecher am Freitag.