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Bizarre EU-Bürokratie
Aus der EU ausgebüxte Kuh darf nun doch weiterleben

Sofia. Ihren Ausflug über die EU-Grenze muss die bulgarische Kuh Penka nun doch nicht mit dem Leben bezahlen. „Die Kuh wird nicht getötet werden“, sagte eine Sprecherin der bulgarischen Agentur für Nahrungsmittelsicherheit gestern in Sofia.

Das Tier sollte in Bulgarien getötet werden, nachdem es von einem Ausbruch ins Nicht-EU-Land Serbien zurückgekommen war (wir berichteten). Nach Laboranalysen schloss die Behörde aber tierärztliche Bedenken um eine Erkrankung der Kuh aus. Tierfreunde in aller Welt, Politiker und auch Ex-Beatle Paul McCartney hatten sich dafür eingesetzt, Penka am Leben zu lassen. Die britische Zeitung „Daily Telegraph“ startete in Brüssel eine Petition. Zu der Nachricht sagte EU-Kommissionssprecherin Margaritis Schinas: „Lang lebe Penka, die Kuh! Die Europäische Union zu verlassen und dann zurückzukommen, das ist ok.“ Gefragt hatte sie ein Reporter aus Großbritannien, das die EU 2019 verlassen will.