| 23:45 Uhr

Rätsel gelöst
Angebliche Alien-Mumie hat DNA eines Menschen

San Francisco. Ob das Anhängern von Verschwörungstheorien reichen wird: Die Herkunft der geheimnisvollen Mini-Mumie aus Chile, die manche als Überreste eines Außerirdischen ansahen, ist nach Menschenermessen enträtselt. Fünf Jahre intensiver DNA-Forschung zeigen: Das winzige, 15 Zentimeter lange, mumifizierte Skelett mit dem bizarr langgezogenen Schädel und den übergroßen Augenhöhlen ist das eines weiblichen Menschen.

Ob das Anhängern von Verschwörungstheorien reichen wird: Die Herkunft der geheimnisvollen Mini-Mumie aus Chile, die manche als Überreste eines Außerirdischen ansahen, ist nach Menschenermessen enträtselt. Fünf Jahre intensiver DNA-Forschung zeigen: Das winzige, 15 Zentimeter lange, mumifizierte Skelett mit dem bizarr langgezogenen Schädel und den übergroßen Augenhöhlen ist das eines weiblichen Menschen.

Der Fund in einem verlassenen Örtchen in der chilenischen Atacama-Wüste hatte im Jahr 2003 für einiges Aufsehen gesorgt. Sogar ein Dokumentarfilm über die angeblich außerirdische Herkunft des Mini-Wesens, nach seinem Fundort Ata genannt, wurde gedreht. Tatsächlich litt der kleine, wohl durch eine Frühgeburt zur Welt gekommene Mensch an einer Vielzahl genetischer Mutationen, berichten US-Forscher jetzt. Sie konnten aus Atas Rippen intaktes Erbgut extrahieren – weil das von der Wüstensonne mumifizierte Skelett nur etwa 40 Jahre alt war.