| 22:53 Uhr

Medizintourismus
Ärzte behandeln weniger Patienten aus dem Ausland

Sankt Augustin. Der Medizintourismus nach Deutschland ist erstmals seit Jahren gesunken. Im Jahr 2016 ließen sich mehr als 253 000 Patienten aus 181 Ländern in der Bundesrepublik behandeln und bescherten dem deutschen Gesundheitssystem damit Einnahmen von mehr als 1,2 Milliarden Euro, wie die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg gestern in Sankt Augustin mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Patientenzahlen um 1,1 Prozent zurück. afp

Der Medizintourismus nach Deutschland ist erstmals seit Jahren gesunken. Im Jahr 2016 ließen sich mehr als 253 000 Patienten aus 181 Ländern in der Bundesrepublik behandeln und bescherten dem deutschen Gesundheitssystem damit Einnahmen von mehr als 1,2 Milliarden Euro, wie die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg gestern in Sankt Augustin mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Patientenzahlen um 1,1 Prozent zurück. Auch die medizinischen Behandlungsreisen aus Russland, Kasachstan und den Golfstaaten brachen 2016 massiv ein.