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Stierhatz in Spanien
42 Verletzte nach Stierrennen im spanischen Pamplona

Pamplona. Bei den diesjährigen Stierrennen im nordspanischen Pamplona sind 42 Läufer ins Krankenhaus gekommen. Zwei von ihnen seien von Kampfbullen auf die Hörner genommen worden, die 40 anderen hätten größtenteils wegen Prellungen behandelt werden müssen, berichtete gestern die Nachrichtenagentur Europa Press.

Bei der achten und letzten Stierhatz des traditionsreichen Sanfermines-Festes seien am Samstag sieben Verletzte ins Krankenhaus gebracht worden, teilte das Rote Kreuz mit. Jedes Jahr werden in Pamplona acht Tage lang jeweils sechs zum Teil über 600 Kilogramm schwere Kampfbullen und auch mehrere Leitochsen von Hunderten Männern und einigen wenigen Frauen für die Stierkämpfe am Abend durch die Gassen in die Arena gejagt. Die Teilnehmer tragen weiße Hemden und rote Halstücher. Es kommt jährlich zu Verletzten, das letzte Todesopfer gab es 2009.