| 22:23 Uhr

Gewaltverbrechen
17-Jährige in Flensburg wohl in Beziehungstat getötet

Flensburg. Die tödlichen Stiche auf eine 17-Jährige in Flensburg waren offensichtlich eine Beziehungstat. Nach den Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft kannten sich das Opfer und der Tatverdächtige, ein 18-jähriger Asylbewerber, gut. Medien berichteten, die beiden seien seit längerem befreundet gewesen. Zudem wurde bekannt, dass die Getötete und der mutmaßliche Täter bis zuletzt vom Jugendamt betreut worden waren. Das bestätigte der Sprecher der Stadt, Clemens, Teschendorf, gestern. Das Mädchen sei aufgrund seiner Familiensituation seit vielen Jahren betreut worden. Der junge Afghane, der 2015 als Flüchtling nach Deutschland gekommen war, werde auch in der Untersuchungshaft weiter betreut.

Die „Bild“-Zeitung zitierte in ihrer Online-Ausgabe eine Freundin des Opfers: „Ahmad und Mireille waren seit dem 30. Januar 2016 ein Paar. Es gab häufiger Streit. Er wollte, dass sie immer ein Kopftuch trägt und zum Islam konvertiert. Wenn sie hin und wieder ohne Kopftuch rumlief, gab es Streit.“