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Zum Kurseinbruch
Zu gut für einen ganz tiefen Absturz

FOTO: Robby Lorenz / SZ
Die Aktienkurse kannten seit langem nur eine Richtung: nach oben. Die Euphorie konnte aber nicht ewig halten. Besonders in den USA war der Optimismus überzogen. Dass der Crash so heftig ausfiel, ist wohl weniger auf eine echte Panik der Börsianer als auf die Algorithmen des Computerhandels zurückzuführen, die eine Abwärtsbewegung in kürzester Zeit verstärken.

Ein langer, tiefer Absturz wie in Folge der Finanzkrise ist aber nicht zu erwarten. Viel zu gut läuft weltweit die Konjunktur, und viel zu gut ist die Stimmung in den Unternehmen. Der Crash hat aber auch etwas Positives: US-Präsident Donald Trump muss aufhören, mit „seiner“ Kurs-Rally zu prahlen.