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Glosse
Supersaubere Sache

FC-Bayernchef Uli Hoeneß hat aus Sorge darüber, dass er sich öffentlich nicht mehr glaubhaft als Vorbild darstellen kann, den Club der anonymen Saubermänner gegründet. Von Fatima Abbas

„Es geht hier in erster Linie um mich. Und darum, dass ich viel besser bin als dieser Özil. Der hat einen Dreck gespielt. Ich hab’ zwar Dreck am Stecken, aber egal, ich bin der Hoeneß“, soll Hoeneß kurz nach der Club-Gründung im Vollsuff getwittert haben, während er sein „Ohne mich ist alles doof“-Hemd glattstrich. Ähnlich selbstbewusst präsentierte er die kreativen Clubaktivitäten: Eine Aufgabe besteht zum Beispiel darin, sein Hemd so lange in Bleichmittel zu tränken, bis es wieder weiß wird.

Außerdem sollen die Saubermänner regelmäßig „Sauber-Mariocart“ spielen, ein Computerspiel gegen den Gegner Sauber-Mario, der ihnen permanent zuruft: „Nein, du bist nicht sauber, du Versager.“ Die Spieler müssen dann so lange vor dem Bildschirm heulen, bis Sauber-Mario ruft: „Oh, Hoeneß, du bist der Allersauberste.“

Der Club der anonymen Saubermänner öffnet ab sofort. Heulsusen jeder Art willkommen. Anmeldung unter super-hoeness@steuerschlupfloch.de.