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Presseschau
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Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ kommentiert zum selben Thema:

Die Idee klingt gut: Warum nicht den ÖPNV über Steuern finanzieren und für Nutzer kostenlos machen? Die Pendler würden vom Auto umsteigen; die Städte wären weniger verstopft, die Luft sauberer, so die Annahme der Bundesregierung. Doch so einfach ist es leider nicht, selbst wenn man die horrenden Kosten ignoriert. Sicher dürfte mancher Pendler das Auto öfter stehen lassen. Aber eine nennenswerte Zahl würde wohl nicht wechseln. Denn die Kosten sind nur einer von mehreren Faktoren bei der Wahl des Verkehrsmittels. Und ein Abo für den subventionierten ÖPNV ist bereits heute oft günstiger, als täglich den Wagen zu bewegen.

Die „Neue Zürcher Zeitung“ bewertet die SPD mit Blick auf eine Regierung:



Im Duett (der künftigen SPD-Vorsitzenden Andrea Nahles) mit ihrem als Vizekanzler und Finanzminister vorgesehenen Mitstreiter Olaf ­Scholz scheinen sich die Konturen einer neuen SPD-Politik abzuzeichnen. (...) Die beiden SPD-Zugpferde werden der Kanzlerin gehörig Konkurrenz zu machen versuchen, mit ganz ähnlichen Werten und Inhalten wie Verlässlichkeit, sozialer Fürsorge, wirtschafts- und finanzpolitischer Kompetenz, gewissermaßen als die bessere Mitte-Partei. Mit dem Ehrgeiz der Aufsteiger, dem Rückenwind eines sozialdemokratisch dominierten Regierungsprogramms und der Kontrolle von drei Schlüsselministerien werden sie den Druck erhöhen.