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Presseschau
Presseschau

Die „Volksstimme“ (Magdeburg) hinterfragt das Selbstlob von Donald Trump in seiner Rede zur Lage der Nation:

Die „Freie Presse“ (Chemnitz) schreibt zum Metall-Tarifkonflikt:

Allerdings hat solch eine Arbeitszeitregelung auch das Potenzial, die Metall- und Elektroindustrie noch deutlicher zu teilen, als das bisher schon der Fall ist: nicht mehr nur in große und kleine Firmen, sondern auch in solche, die sich diese sozialen Zuwendungen leisten können, und jene, die es nicht können. Aber auch für kleine Firmen kann es lukrativ sein, über derartige Angebote an die Belegschaft nachzudenken. Auch sie würden profitieren: von weniger Fehlern, Krankschreibungen oder Arbeitsunfällen – und von Mitarbeitern, die Job und Privatleben gut vereinbaren können.



Die „Rhein-Neckar-Zeitung“ (Heidelberg) meint zu den Koalitionsverhandlungen:

Die fallenden Werte der SPD, die Streitlust der Christsozialen und die Weigerung der Kanzlerin, wenigstens einmal die Motivationstrainerin zu geben, das alles bewegt sich im atmosphärischen Bereich. Für die Gro-Ko kommt es darauf an, dass aus den ausgehandelten Fakten auch gefühlte Fakten werden. Im Grunde ist das eine sehr komfortable Ausgangslage.

Die „Rhein-Zeitung“ (Koblenz) schreibt zu diesem Thema:

Nur um Missverständnisse zu vermeiden: Investitionen in Bildung kann man nur begrüßen - insbesondere in einem rohstoffarmen Land, dessen wichtigste Ressource seine Menschen sind. In vielen Bereichen in der Bildung herrscht Investitionsstau. Das trifft auf den Zustand vieler Schulgebäude und Turnhallen zu. Bei der digitalen Ausstattung sieht es schon differenzierter aus. Den Schulen mangelt es in der Regel nicht an Computern. Ihnen fehlen aber oft fachlich geschulte Lehrer, die diese bedienen können. Auch fehlen IT-Spezialisten, die Fehler an Software oder Hardware beheben können. Das muss sich ändern. Die Investitionen in eine digitale Ausstattung der Schulen, die tatsächlich Tafel, Kreide und Schwamm überflüssig machen, werden weitere Kosten nach sich ziehen. Sollten die Länder nicht bereit sein, die Investitionen des Bundes zu flankieren, wird es keinen Durchbruch ins digitale Zeitalter geben.

 

Die „Allgemeine Zeitung“ (Mainz):

Der gesunde Menschenverstand und die Grundrechenarten drängen zu der Frage: Wird da im Moment nicht vielleicht ein bisschen zu üppig verteilt, und vor allem: Ist das alles auch auf lange Sicht bezahlbar? Zum Beispiel noch dann, wenn die Konjunktur nicht mehr brummt, die Steuern nicht mehr sprudeln und der Staat für seine Schulden wieder höhere Zinsen zahlen muss? Mut und Optimismus in der Finanzpolitik – in Ordnung.