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Zum Terrorismus
Null Risiko gibt es nicht

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Die Art des Terrors hat sich gewandelt. Vor zweieinhalb Jahren stürmten Kommandos mit Kalaschnikows in die Pariser Bars und den Konzertsaal Bataclan. Am Samstagabend war es ein Einzeltäter, der mit dem Küchenmesser seiner Eltern auf Passanten losging.

„Low-Cost-Terrorismus“ nennen das Experten. Auch die Autos, die in Menschenmengen rasen, gehören in diese Kategorie. Solche Attacken lassen sich auch in Zukunft nicht vermeiden, null Risiko gibt es nicht. Daran ändert auch die französische Rechte nichts, die lautstark schärfere Maßnahmen gegen Terrorverdächtige fordert. Etwas ausrichten kann am Ende – und das hat der Angriff vom Wochenende gezeigt – oft nur eines: große Wachsamkeit.