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Zum Handelsstreit
Nicht mit Schaum vor dem Mund

FOTO: Robby Lorenz / SZ
Der Handelskrieg muss noch warten. Auch wenn der Vize-Präsident der EU-Kommission, Jyrki Katainen, am Freitag so wirkte, als fühle er sich von US-Präsident Donald Trump persönlich abgestraft, so bleibt die Zurückhaltung der Union doch richtig. Es ist nämlich nicht sinnvoll, sofort mit scharfen politischen Instrumente zu reagieren. Von Detlef Drewes

Brüssel will den amerikanischen Verbündeten zurück ins Lager der Marktwirtschaftler holen. Dafür sucht man nun Allianzen mit anderen Industrienationen, zum Beispiel mit Japan. Eine konzertierte Aktion ist wohl am besten geeignet, um die amerikanische Abschottungsstrategie wirkungsvoll zu beantworten.