| 20:34 Uhr

Frohes Verschieben
Adventsbrexit

Nicht nur die Jahre vergehen gefühlt immer schneller, auch mit dem Advent verhält es sich so. Und so macht sich bei manchen Zeitgenossen schon die Panik breit: Weihnachten ist im Dezember eigentlich nicht mehr zu schaffen. Von Pia Rolfs

Na gut, das Fest selbst geht vielleicht gerade noch. Aber auf gar keinen Fall alle Vorbereitungen, Geschenkkäufe, Weihnachtsfeiern und Treffen mit Freunden und Kollegen. Deswegen muss vielleicht umgedacht werden.

Ähnlich wie der Brexit könnte ja auch der Advent ins neue Jahr verschoben werden – möglichst aber gleich mit festem Datum. Weihnachten wäre dann endlich ein ruhiges Fest mit der Familie, das ohne vorherigen Stress vermutlich viel konfliktfreier abläuft.

Für den rituellen Kaufrausch gäbe es noch den Schlussverkaufsmonat Januar. Im Februar wäre endlich genügend Zeit für alkoholreiche Treffen mit Freunden, bei denen man sich das ganze Geldausgeben auch wieder schöntrinken könnte. Und mit genügend Glühwein fiele dann auch gar nicht mehr auf, ob es der Weihnachtsmann ist, der soooo einen Bart hat. Oder nur ein alter Karnevalswitz.