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Kommentar
Deutschland im Flugchaos

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) will den Luftfahrt-Gipfel als Erfolg verkaufen. Er ist es nicht. Die 25 verabschiedeten Maßnahmen klingen zwar gut. Es sind aber schlicht Selbstverständlichkeiten. Von Peter Stefan Herbst

Flughäfen, Fluggesellschaften und die Politik hätten längst handeln und liefern müssen. Alle Probleme und ihre Ursachen sind lange bekannt.

Aus dem Chaossommer 2017 rund um die insolvente Air Berlin hätten Flughafen-Betreiber, Lufthansa-Tochter Eurowings und Ryanair 2018 viel lernen können. Dies haben sie versäumt. Jetzt ist der Druck umso größer. Denn die Geduld von Geschäftsreisenden und Urlaubern hat Grenzen.