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Kanzlerkandidat Habeck
Grüne wären schlecht beraten

FOTO: SZ / Roby Lorenz
Die Grünen wären mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn sie überhaupt einen Kanzlerkandidaten ausrufen würden, erst recht, wenn sie es zu diesem Zeitpunkt täten. Es sind ja noch regulär zwei Jahre bis zur Wahl. Von Werner Kolhoff

Da wird ein Kandidat, der zu früh ernannt wird, nur durch den Wolf der Medien, der anderen Parteien und der eigenen Neider gedreht. Außerdem sind die Grünen – jedenfalls ein bisschen – noch immer eine etwas andere Partei. Eine Doppelspitze aus Mann und Frau steht ihnen weit besser als ein Zampano (auch ein weiblicher) an der Spitze.

Dass die Grünen die nächste Wahl gewinnen und eine Koalition anführen können, ist nach wie vor unwahrscheinlich. Sollte der Fall dennoch eintreten, dann reicht es aus, wenn Robert Habeck und Annalena Baerbock hinterher entscheiden, wer es machen soll.