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Glosse
Einschlafen durch Pistazien

Schlaf wird mit den Jahren ein immer wichtigeres Thema. Denn entweder liegt man im Bett und kann nicht schlafen. Oder möchte wach bleiben und nickt trotzdem ein. Und woran liegt es? An einem Mangel an Pistazien. Von Pia Rolfs

Dieses erstaunliche Ergebnis legt eine Studie von US-Forschern nahe, die in den Nüssen erhebliche Mengen des Schlafhormons Melantonins fanden. Würden also alle Menschen Pistazien essen, wäre die Welt vermutlich schon im Dauerschlaf versunken. Oder hätte sich beim Kampf um den dann knappen Rohstoff Pistazie schon gegenseitig in den ewigen Schlaf befördert.

Möglicherweise kann es aber bereits Wunder wirken, wenn Menschen mit Schlafstörungen im Geiste nicht Schäfchen zählen, sondern Pistazien. Oder wenn sie in Dauerschleife statt Meeresrauschen das beruhigende Aufknacken der Nussschalen hören. (Titel der einschläfernden CD: „Alter Knacker“).

Na gut, die Studie wurde von den amerikanischen Pistazienzüchtern gefördert. Aber das ist natürlich nur eine Kleinigkeit Und die nennen Aufgeweckte aus gutem Grund „Peanuts“ – und nicht „Pistazien“.