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Glosse
DB-Notfallplan

FOTO: dpa / Tobias Hase
Die Deutsche Bahn hat neben den bereits angekündigten, revolutionären Maßnahmen überraschend noch drei weitere Neuerungen draufgesattelt. Um ihre Joboffensive umsetzen zu können, will die Bahn künftig in großem Stil Animateure, Clowns, Psychotherapeuten und gut integrierte Flüchtlinge mit Motivationshintergrund einstellen. Von Fatima Abbas

„Wir brauchen künftig Menschen, die unseren frustrierten Kunden die Lebensfreude zurückgeben“, sagte der Bahnchef der Zeitung Broken Regional Express. Sollte das zur Erheiterung nicht ausreichen, will der Konzern Eventshows auf den Gleisen veranstalten. „Wenn’s mal wieder länger dauert.“

Und falls die Fahrgäste – und das ist die dritte Neuerung – vor lauter Bespaßung müde werden, können sie sich künftig zum Schlafen auch ins Gleisbett legen. „Wir werden 22 000 Matratzen zur Verfügung stellen.“ Kunden der ersten Klasse bekommen ein extraweiches Kissen und eine DB-Daunen-Bettdecke. Die Matratzen und Kissen sollen laut Notfallplan auch verhindern, dass es zum harten Aufprall kommt, sollte doch mal unerwartet ein verspäteter Zug vorzeitig einrollen. Aber das ist ja glücklicherweise äußerst unwahrscheinlich.