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Ganz enges Rennen bei Stichwahl um Präsidentenamt in Peru

Lima. Der Ausgang der Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru bleibt spannend. Der Vorsprung des neoliberalen Wirtschaftsexperten Pedro Pablo Kuczynski (77) vor der Rechtspopulistin Keiko Fujimori (41) ist nach Auszählung von 96 Prozent der Stimmen auf 0,32 Prozentpunkte geschrumpft, wie die Wahlbehörde gestern Abend mitteilte. Agentur

Der Ausgang der Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru bleibt spannend. Der Vorsprung des neoliberalen Wirtschaftsexperten Pedro Pablo Kuczynski (77) vor der Rechtspopulistin Keiko Fujimori (41) ist nach Auszählung von 96 Prozent der Stimmen auf 0,32 Prozentpunkte geschrumpft, wie die Wahlbehörde gestern Abend mitteilte.

Ausschlaggebend sind jetzt vor allem die Stimmen von 900 000 wahlberechtigten Peruanern im Ausland. Weil deren Auszählung so langsam vorangeht, könnte das Endergebnis erst am Freitag feststehen.

Derzeit führt Kuczynski noch mit 50,16 Prozent vor Fujimori mit 49,84. Der Abstand zwischen den beiden Kandidaten beträgt 53 000 Stimmen.



Knapp 23 Millionen Bürger waren am vergangenen Sonntag aufgerufen, in einer Stichwahl die Nachfolge von Staatschef Ollanta Humala zu bestimmen.