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Stahlfusion
Für ein paar Jahre Sicherheit

FOTO: Robby Lorenz / SZ
Von Volker Meyer zu Tittingdorf

Jobsicherheit bis Ende September 2026 – das will etwas heißen in der von zermürbenden Preiskämpfen geplagten Stahlbranche. Entsprechend haben die Mitarbeiter abgestimmt. Sie wollen ein bisschen Ruhe in unruhigen Zeiten, und die bekommen sie, auch wenn 2000 Stellen in Deutschland wegfallen. Die Mitarbeiter haben offenbar begriffen, wie schwer es die Stahlsparte von Thyssen-Krupp hat, sich gegenüber den Billigstahl-Produzenten aus Fernost zu behaupten. Die geplante Fusion von Thyssen-Krupp und Tata Steel macht Hoffnung, dass die bisherigen deutschen Stahlstandorte auch nach 2026 noch bestehen. Garantien gibt es dafür aber nicht.