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Glosse
Unter-Wasser-Schwätzchen

Im Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“ verabschieden sich die Delfine mit den Worten: „Macht’s gut, und danke für den Fisch!“ Ist natürlich Quatsch. Denn in Wirklichkeit würden Delfine noch ihren Namen hinzufügen. Von Pia Rolfs

Die Meeressäugetiere erkennen sich nämlich und benennen sich mit verschiedenen Lautsignalen, haben australische Forscher festgestellt. Es ist also kaum zu ermessen, was in einem Delfinschwarm an morgendlichen Grüßen anfällt. Und wenn dann noch beim Fressen jeder zum anderen „Mahlzeit“ sagt, versteht vor lauter Schwatzen manche Qualle ihr eigenes Glibbern nicht mehr. Kein Wunder, dass sie auf die Strände ausweicht.

Außerdem halten Delfine über die Namen Kontakt, heißt es. Möglicherweise gibt es also, wie Facebook, längst ein Sea-Book. Darin schreiben sich die Tiere, wo sie gerade rumspringen und zeigen ihren Gefallen mit „Flosse hoch!“ Erstaunlich scheint da, dass Delfine noch Zeit haben, um Boote herumzuschwimmen. Vielleicht entspannt sie das. Oder sie erforschen, warum die Menschen alle gleich heißen, wenn sie sich ihnen vorstellen. Beim ins-Wasser-Fallen nämlich, heißen sie alle „Hiilfee!“