| 22:31 Uhr

Verbrauchertipp
Multischleifer im Test: Viel Staub und wenig Wirkung

Köln. (dpa) Heimwerker sollten Multischleifer am besten draußen an der frischen Luft verwenden. Denn bei vielen Geräten funktioniert der Staubfang nicht richtig. Das zeigt eine Untersuchung der Zeitschrift „Selbst ist der Mann“ (01/19).

Viele Geräte können den feinen Staub und Abschliff kaum auffangen. Anwender sollten daher bei der Verwendung eine Einweg-Staubmaske tragen, raten die Experten. Wer in der Werkstatt arbeiten muss, sollte einen Staubsauger anschließen. Dies ist bei den meisten Herstellern möglich.

Multischleifer eignen sich für kleine, schmale Flächen. Doch im Test schnitten viele Geräte gerade da schlecht ab, etwa weil ihre Leistung zu gering war und sie nur wenig Material abtrugen oder weil sie Riefen, also Spuren beim Schleifen von Weichholz, hinterließen. Bei anderen Geräten waren nach dem Schleifen der Innenkanten breitere Streifen teils unbearbeitet oder die Umgebung deutlich beschädigt.

So bekamen nur drei von elf Modellen eine „gute“ Bewertung. Das Gerät von Bosch (PSM 200 AES) lag mit der Note 1,9 vorne, gefolgt von zwei Maschinen von Black & Decker: den Modellen KA 280 (Note: 2,2) sowie KA 2000 (Note: 2,3). Diese konnten bei der Bearbeitung von Weichholz und lackiertem Eisen besonders überzeugen.



Je nach Händler schwanken die Preise für Multischleifer erheblich. Gute Geräte kosten zwischen circa 70 und 110 Euro.