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Aus dem Arbeitsgericht
Gespräch heimlich aufgezeichnet

Frankfurt. (dpa) Ein Mitarbeiter hatte in einer E-Mail Kollegen beleidigt, unter anderem als „fauler Mistkäfer“. Dafür gab es eine Abmahnung. Ein Personalgespräch dazu mit dem Geschäftsführer und dem Betriebsrat zeichnete der Mitarbeiter mit seinem Handy heimlich auf.

Als der Arbeitgeber davon erfuhr, kündigte er ihm fristlos. Zu Recht, entschied das Landesarbeitsgericht Hessen (Az.: 6 Sa 137/17). Heimliche Tonaufnahmen bei einem Personalgespräch seien für alle Beteiligten verboten. Zudem habe die Aufnahme die Persönlichkeitsrechte der Gesprächsteilnehmer verletzt.