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Verbrauchertipp
Wer seinen Nachnamen ändern darf

Berlin. (dpa) Auch ohne Hochzeit lässt sich der eigene Vorname oder Nachname offiziell ändern. Zuständig für eine öffentlich-rechtliche Namensänderung ist die Namensänderungsbehörde des Wohnortes, die meist beim Bürger- oder Standesamt angesiedelt ist.

Die Zeitschrift „Finanztest“ (11/18) rät, dort vorher anzufragen, ob der Antrag Aussicht auf Erfolg hat. Denn für eine Namensänderung muss ein wichtiger Grund vorliegen.

Geändert werden können zum Beispiel sehr häufige Nachnamen wie Müller, Meier, Schmidt, weil sie leicht verwechselt werden können. Ebenso Namen, die anstößig oder lächerlich klingen oder schwierig zu schreiben oder auszusprechen sind. Geändert werden können auch Familiennamen mit „ss“ oder „ß“ sowie Umlauten, für die mehrere Schreibweisen existieren und die im Ausland zu erheblichen Schwierigkeiten führen können. Ändern lässt sich auch die Schreibweise eines Vornamens.

Die Zeitschrift empfiehlt, die persönlichen Gründe für die Änderung auf einem separaten Blatt zu notieren und dieses dem Antrag beizulegen. Wer seinen Namen ändern möchte, braucht dafür außerdem eine Meldebescheinigung oder Kopie des Ausweises sowie einen Auszug aus dem Geburtenregister. Eventuell fordert das Amt noch weitere Unterlagen an.