| 00:00 Uhr

Zivilangestellte ausländischer Streitkräfte wollen streiken

Mainz. Auch die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die Zivilbeschäftigten bei den ausländischen Streitkräften in Deutschland hat gestern zu keinem Ergebnis geführt. Die Gewerkschaft Verdi kündigte daraufhin einen eintägigen Warnstreik an. Agentur

Verdi fordert eine bundesweit einheitliche Lohnerhöhung von 120 Euro im Monat. Das entspricht laut Gewerkschaft einem Volumen von je nach Bundesland vier bis 5,5 Prozent. Das Gegenangebot der Arbeitgeber habe 1,3 Prozent vorgesehen.

Vor der dritten Verhandlungsrunde am 20. und 21. Oktober in Bonn soll es einen eintägigen Warnstreik bei Zivilbeschäftigten der US-Streitkräfte und der britischen Armee in Deutschland geben. In Rheinland-Pfalz wird laut Verdi für rund 7200 Beschäftigte etwa in Krankenhäusern und Bäckereien verhandelt.