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Weiterhin wird in alle Richtungen ermittelt

Ludwigshafen. Gut zwei Wochen nach der Brandkatastrophe mit neun Toten in Ludwigshafen hoffen die Ermittler auf die Rückkehr wichtiger Zeugen aus der Türkei. Viele Überlebende des Feuers waren vor gut einer Woche zur Bestattung der neun Toten in ihr Heimatland gereist

Ludwigshafen. Gut zwei Wochen nach der Brandkatastrophe mit neun Toten in Ludwigshafen hoffen die Ermittler auf die Rückkehr wichtiger Zeugen aus der Türkei. Viele Überlebende des Feuers waren vor gut einer Woche zur Bestattung der neun Toten in ihr Heimatland gereist. Die Ermittler rechnen gegen Wochenmitte mit ihrer Rückkehr, wie der Leiter der Staatsanwaltschaft Frankenthal, Lothar Liebig, am Montag sagte. In den folgenden Tagen sollen sie dann befragt werden. Aus dem von türkischen Familien bewohnten Haus waren bei dem Brand am 3. Februar fast 50 Menschen gerettet worden. Die Sonderkommission "Danziger Platz" erhofft sich von ihnen mögliche Beobachtungen zu den Hintergründen des Brandes. Die Ermittler wollen außerdem weitere Menschen befragen, die bei der Katastrophe verletzt wurden und bislang nicht aussagefähig waren. Außerdem gehe die Arbeit der Brandsachverständigen weiter, sagte Lothar Liebig von der Staatsanwaltschaft Frankenthal. "Wir haben ein volles Programm." Der Behördenleiter betonte erneut, es werde weiterhin in der ganzen Bandbreite möglicher Ursachen ermittelt. dpa