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Verdi: Warnstreik legt öffentlichen Nahverkehr in Mainz lahm

Mainz/Ludwigshafen. Mit einem mehrstündigen Warnstreik in etlichen rheinland-pfälzischen Städten hat die Gewerkschaft Verdi am Montag ihre Tarifforderungen für den öffentlichen Dienst bekräftigt. In Mainz war unter anderem der öffentliche Personennahverkehr betroffen

Mainz/Ludwigshafen. Mit einem mehrstündigen Warnstreik in etlichen rheinland-pfälzischen Städten hat die Gewerkschaft Verdi am Montag ihre Tarifforderungen für den öffentlichen Dienst bekräftigt. In Mainz war unter anderem der öffentliche Personennahverkehr betroffen. Nach Angaben der Gewerkschaft fuhr von Dienstbeginn an keiner der 117 Busse, und auch die 23 Straßenbahnen seien im Depot geblieben. "Es geht tatsächlich nix, außer drei oder vier Linien", die privat gefahren werden, sagte ein Verdi-Sprecher. Dies betraf vor allem Busse von und nach Wiesbaden. Entsprechend voller waren die Straßen am Morgen. Die Gewerkschaft hatte außerdem die Mitarbeiterinnen von vielen Kindergärten in Mainz und Ludwigshafen sowie die 500 Beschäftigten der Müllabfuhren in beiden Städten und in Worms zum befristeten Ausstand aufgerufen. Zum Warnstreik in den Kitas hatte ebenfalls die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) aufgerufen. Auch Mitarbeiter von kommunalen Kliniken, Stadtwerken und Stadtverwaltungen sollten sich laut Verdi an den Aktionen beteiligen. Insgesamt erwartete die Gewerkschaft Warnstreiks in mehr als 20 Städten und Gemeinden in Rheinland-Pfalz mit mehr als 3000 Teilnehmern. Eine zentrale Kundgebung war für den Vormittag in Worms geplant. Die Gewerkschaften fordern unter anderem fünf Prozent mehr Geld für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes im Bund und in den Kommunen. Die Tarifverhandlungen waren in der vergangenen Woche ergebnislos vertagt worden und sollen an diesem Mittwoch fortgesetzt werden. Die Arbeitgeber haben bislang kein Angebot vorgelegt. dpa