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Verdi fordert Angebot der Arbeitgeber im öffentlichen Dienst

Mainz. Vor der heutigen zweiten Runde in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder in Berlin hat die Gewerkschaft Verdi Rheinland-Pfalz erneut ein Angebot der Arbeitgeber gefordert

Mainz. Vor der heutigen zweiten Runde in den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder in Berlin hat die Gewerkschaft Verdi Rheinland-Pfalz erneut ein Angebot der Arbeitgeber gefordert. "Wir erwarten weiter, dass die Landesregierung Rheinland-Pfalz aktiv dazu beiträgt, dass alle Beschäftigten des Landes bald spürbar mehr Geld bekommen, das heißt auch die Beamtinnen und Beamten", teilte Verdi Landeschef Uwe Klemens in Mainz mit. Zusammen mit der Tarifunion des Beamtenbundes dbb sei man "auf eine schwierige Auseinandersetzung vorbereitet". "Doch zunächst erwarten wir ein verhandlungsfähiges Angebot."Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder waren am 19. Januar vertagt worden. Die Arbeitgeber hatten kein Angebot vorgelegt. Verdi und der dbb fordern acht Prozent, mindestens aber 200 Euro mehr Geld. Das Tarifergebnis solle zudem auf die Beamten übertragen werden. dpa