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Verbraucherschützer werben für fairen Handel

Mainz. Mit einer "Fairen Woche" will die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz auf Produkte aufmerksam machen, die unter gerechten Bedingungen produziert und gehandelt wurden. Sie ruft vom 14. bis 27. September dazu auf, beim Einkauf verstärkt zu Produkten aus "Fairem Handel" zu greifen

Mainz. Mit einer "Fairen Woche" will die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz auf Produkte aufmerksam machen, die unter gerechten Bedingungen produziert und gehandelt wurden. Sie ruft vom 14. bis 27. September dazu auf, beim Einkauf verstärkt zu Produkten aus "Fairem Handel" zu greifen. Die Päckchen sind am Trans-Fair-Siegel oder am Logo der Importeure wie "gepa" oder "el-puente" zu erkennen, wie die Verbraucherschützer gestern in Mainz mitteilten. Mittlerweile hätten auch immer mehr Supermärkte und sogar Discounter faire Lebensmittel im Sortiment. Viele Produzenten von Kaffee, Tee, Kakao, Orangensaft und Bananen in den Entwicklungsländern arbeiten und leben nach den Angaben unter ausbeuterischen Bedingungen. Fair gehandelte Produkte bedeuteten dagegen für viele Menschen verbesserte Arbeitsbedingungen, ein regelmäßiges Einkommen und langfristige Abnahmeverträge. dpa