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Geplante Fusion mit Uni-Standort Landau
TU Kaiserslautern fühlt sich von Mainz übergangen

Kaiserslautern. Die von der Mainzer Landesregierung geplante Fusion der Technischen Universität (TU) Kaiserslautern mit dem Uni-Standort Landau bis zum Jahr 2022 sorgt weiter für mächtig Unruhe. Einen Tag nach einer kontroversen Debatte im rheinland-pfälzischen Landtag über die Trennung der bisherigen Uni Koblenz-Landau hat die Leitung der TU nachgelegt und das Wissenschaftsministerium scharf kritisiert.

Die Landesregierung habe die weitreichendste Entscheidung für die Universitätsstruktur im Land ohne Einbindung der Unis gefällt, hieß es in einer Mitteilung von gestern. „Dies wäre aus unserer Sicht für einen demokratischen Prozess unabdingbar gewesen.“ Die TU-Leitung bemängelte auch, dass kein Plan erkennbar sei, wie die Umstrukturierung umgesetzt werden soll.