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Trotz Raumnot sollen an Uni Trier keine Fächer ausgelagert werden

Trier. Trotz Raumnot kommt für die Uni Trier eine Auslagerung einzelner Fächer nicht in Frage. Eine Verlegung, etwa in die ehemalige Bundeswehrkaserne in Hermeskeil, sei "mit den Realitäten an unserer Universität überhaupt nicht in Einklang zu bringen", sagte gestern Uni-Präsident Peter Schwenkmezger

Trier. Trotz Raumnot kommt für die Uni Trier eine Auslagerung einzelner Fächer nicht in Frage. Eine Verlegung, etwa in die ehemalige Bundeswehrkaserne in Hermeskeil, sei "mit den Realitäten an unserer Universität überhaupt nicht in Einklang zu bringen", sagte gestern Uni-Präsident Peter Schwenkmezger. Eine Auslagerung bedeute "einen immensen Personal- und technischen Aufwand", der mehr als eine Million Euro kosten würde. Sinnvoll sei stattdessen eine räumliche Erweiterung in Campus-Nähe. So solle an einem Laborgebäude ein Anbau entstehen, in dem zwei neue große Seminarräume Platz haben. In der Zwischenzeit sollten Lösungen über Anmietungen gefunden werden. Die neue Räume sind für je 60 Studenten geplant. Die Uni habe das Raumproblem derzeit "im Griff". Nach dem Tausch von Räumen, dem Teilen von Vorlesungen und dem Doppel-Anbieten von Seminaren gebe es nur noch wenige Veranstaltungen, die zu mehr als 100 Prozent belegt seien. dpa