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Telefonseelsorge: Ökumenische Leitung

Mannheim/Speyer. Die Ökumenische Telefonseelsorge Rhein-Neckar ist auch im Leitungsteam wieder ökumenisch besetzt. Für die katholische Seite ist der Psychologe Rupert Hölzl (34) neu hinzugekommen, teilte gestern die evangelische Kirche in Mannheim mit

Mannheim/Speyer. Die Ökumenische Telefonseelsorge Rhein-Neckar ist auch im Leitungsteam wieder ökumenisch besetzt. Für die katholische Seite ist der Psychologe Rupert Hölzl (34) neu hinzugekommen, teilte gestern die evangelische Kirche in Mannheim mit. Hölzl und die Geschäftsführende Leiterin Ursula Bieber-Eckhardt von der evangelischen Kirche leiten die Telefonseelsorge nun gemeinsam. Die Hauptamtlichen beraten, begleiten und schulen die 160 Freiwilligen, die den Rund-um-die-Uhr-Dienst leisten. Neben dem Dienst am Telefon gibt es Online-Beratung übers Internet. Im vergangenen Jahr hat das Team der Ehrenamtlichen in Mannheim 19350 Stunden geleistet und knapp 37.000 Anrufe entgegengenommen. Die Anrufer suchten vor allem jemanden, der ihnen bei psychischen Problemen zuhört, ihnen in Beziehungskrisen oder einer als drückend empfundenen Einsamkeit beisteht. Zeit fürs Zuhören zu haben sei ein knappes Gut in der Gesellschaft, sagte Ursula Bieber-Eckhardt. In zweiter Linie folgten Rat und Hilfe. Finanziert wird die Telefonseelsorge für die Rhein-Neckar-Region hauptsächlich von den drei evangelischen Landeskirchen in Baden, der Pfalz und in Hessen-Nassau sowie den drei katholischen Bistümern Freiburg, Mainz und Speyer. Sie ist kostenfrei und vertraulich und zu erreichen unter Tel.: (0800) 1110111. epd