| 21:45 Uhr

Öffentlicher Dienst geht auf die Barrikaden
Tarifstreit: Verwaltungsmitarbeiter und Erzieher legen Arbeit nieder

Neuwied. Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes haben Hunderte Beschäftigte bei Warnstreiks in Rheinland-Pfalz kurzzeitig die Arbeit niedergelegt. Allein in Neuwied hätten sich gestern über 120 Menschen beteiligt, sagte der stellvertretende Bezirksgeschäftsführer von Verdi Mittelrhein, Volker Euskirchen. Am Mittelrhein hätten sich zudem Beschäftigte in Koblenz und in Bendorf beteiligt, in der Pfalz wurde in Bad Bergzabern und in Kaiserslautern gestreikt.

Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes haben Hunderte Beschäftigte bei Warnstreiks in Rheinland-Pfalz kurzzeitig die Arbeit niedergelegt. Allein in Neuwied hätten sich gestern über 120 Menschen beteiligt, sagte der stellvertretende Bezirksgeschäftsführer von Verdi Mittelrhein, Volker Euskirchen. Am Mittelrhein hätten sich zudem Beschäftigte in Koblenz und in Bendorf beteiligt, in der Pfalz wurde in Bad Bergzabern und in Kaiserslautern gestreikt.

Betroffen waren laut Gewerkschaft unter anderem Verwaltungen, Stadtwerke, Kindertagesstätten sowie die Verkehrsbetriebe in Kaiserslautern. In mehreren Krankenhäusern seien ebenfalls Beschäftigte dem Warnstreikaufruf gefolgt. Das treffe für das Bundeswehrzentralkrankenhaus (BWZK) in Koblenz, dem Pfalzklinikum in Bad Berg­zabern und dem Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern zu.

Mehrere Gewerkschaften fordern für Beschäftigte im öffentlichen Dienst sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Die nunmehr dritte Tarifrunde des öffentlichen Dienstes ist am 15./16. April geplant.



(dpa)