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Synode der EKHN berät über Haushalt und Zukunftsplanung

Frankfurt/Main. Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) berät seit gestern bis einschließlich Samstag in Frankfurt über den Haushalt 2009 und weitere Aspekte der Zukunftsplanung. Der Etat für das kommende Jahr hat ein Volumen von rund 505 Millionen Euro

Frankfurt/Main. Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) berät seit gestern bis einschließlich Samstag in Frankfurt über den Haushalt 2009 und weitere Aspekte der Zukunftsplanung. Der Etat für das kommende Jahr hat ein Volumen von rund 505 Millionen Euro. Der Großteil stammt aus der Kirchensteuer, doch die Landeskirche geht davon aus, dass die Steuereinnahmen verglichen mit dem laufenden Jahr um rund zehn Prozent auf 415 Millionen Euro zurückgehen.Die EKHN hatte in den vergangenen zwei Jahren in Folge der guten wirtschaftlichen Entwicklung in ihrem Kirchengebiet Zuwächse bei den Einnahmen verzeichnet. Für 2009 seien aber aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise, die den Bankenplatz Frankfurt und sein Umland besonders betreffen, auch Auswirkungen auf die Landeskirche zu erwarten, wie die EKHN gestern berichtete. Im Zusammenhang mit dem Haushalt werden die rund 160 Synodalen beraten, wie die Öffnungszeiten evangelischer Kindertagesstätten ausgeweitet werden können, damit sie dem Bedarf vieler Familien besser entsprechen.Auf der Tagesordnung des Kirchenparlaments steht zudem die Revision der Kirchenordnung. Sie beschreibt die theologischen und rechtlichen Grundlagen für die Kirchengemeinden, Dekanate sowie die Gesamtkirche und stellt damit die verfassungsrechtliche Grundlage der EKHN dar. Die Kirchenordnung soll den Veränderungen in der Gesellschaft angepasst werden. Das Kirchengebiet der EKHN umfasst große Teile Hessens und Teile von Rheinland-Pfalz. dpa