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Streit um Polder Altrip vor dem Oberverwaltungsgericht

Koblenz. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland-Pfalz beschäftigt sich heute mit den Klagen gegen den geplanten Polder Altrip bei Ludwigshafen. Die Gemeinde Altrip, ein landwirtschaftlicher Betrieb und ein Hauseigentümer wollen den Rheinpolder verhindern

Koblenz. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland-Pfalz beschäftigt sich heute mit den Klagen gegen den geplanten Polder Altrip bei Ludwigshafen. Die Gemeinde Altrip, ein landwirtschaftlicher Betrieb und ein Hauseigentümer wollen den Rheinpolder verhindern. Nach Angaben von Klägeranwalt Wolfgang Baumann fürchten sie, dass sich die Hochwassersituation in der Gemeinde verschärft, wenn der Polder geflutet wird. Es könne zu schweren Schäden an Gebäuden und Straßen kommen. Im Dezember 2007 waren die Kläger vor dem Verwaltungsgericht Neustadt gescheitert. Das Oberverwaltungsgericht ließ aber die Berufung zu. "So, wie das konstruiert ist, kann es nicht funktionieren", sagte Baumann. Schon jetzt stehe das Wasser bei starken Niederschlägen auf den Grundstücken. Wenn dann noch das Druckwasser aus dem Polder hinzukomme, könne es eine Katastrophe geben, die Menschen gefährde. Der Polder ist Teil des rheinland-pfälzischen Hochwasserschutzkonzeptes. dpa