| 23:57 Uhr

Abgewiesene Bewerber klagen
Streit um LMK-Chefposten: Zwei Eilanträge beim Verwaltungsgericht

Neustadt/Weinstraße. Nach der umstrittenen Vergabe des Direktorenpostens bei der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz liegen dem zuständigen Gericht mittlerweile die Eilanträge beider abgewiesener Bewerber vor. Nach dem juristischen Protest des Kölner Medienanwalts Markus Kompa sei nun auch der Eilantrag des Anwalts Florian Schulz-Knappe eingegangen, teilte das Verwaltungsgericht in Neustadt an der Weinstraße am gestrigen Dienstag mit. Das Gericht nannte diese Namen nicht, der Deutschen Presse-Agentur wurden sie aber in Justizkreisen bestätigt.

Nach der umstrittenen Vergabe des Direktorenpostens bei der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz liegen dem zuständigen Gericht mittlerweile die Eilanträge beider abgewiesener Bewerber vor. Nach dem juristischen Protest des Kölner Medienanwalts Markus Kompa sei nun auch der Eilantrag des Anwalts Florian Schulz-Knappe eingegangen, teilte das Verwaltungsgericht in Neustadt an der Weinstraße am gestrigen Dienstag mit. Das Gericht nannte diese Namen nicht, der Deutschen Presse-Agentur wurden sie aber in Justizkreisen bestätigt.

„In beiden Verfahren ist die LMK um Antragserwiderung bis zum 20. Februar 2018 gebeten worden“, teilte das Verwaltungsgericht mit. Ihm war der Rechtsstreit vom Arbeitsgericht Ludwigshafen überwiesen worden. Dort hatte Schulz-Knappe – ebenfalls aus Neustadt – seinen Eilantrag ursprünglich gestellt.

Der LMK-Direktorenposten war an den ehemaligen nordrhein-westfälischen Medienstaatssekretär Marc Jan Eumann (SPD) gegangen. Kompa und Schulz-Knappe wollen eine neue Entscheidung über die Stelle erzwingen. Beide wurden nach eigenen Angaben kurz vor der Wahl mit dem Argument abgewiesen, es sei zu spät für eine Kandidatur. Die LMK ist für die Aufsicht des Privatfunks zuständig.