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Städtetag kritisiert Kommunalreform als lebensfremd

Trier. Die geplanten Zwangsfusionen von Kommunen in Rheinland-Pfalz stoßen auch beim Städtetag auf Kritik. Im Mittelpunkt einer solchen Reform müssten die Lebensverhältnisse der Bürger stehen, sagte der Vorsitzende des Städtetags, der Trierer Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD), gestern auf einer Mitgliederversammlung in Trier

Trier. Die geplanten Zwangsfusionen von Kommunen in Rheinland-Pfalz stoßen auch beim Städtetag auf Kritik. Im Mittelpunkt einer solchen Reform müssten die Lebensverhältnisse der Bürger stehen, sagte der Vorsitzende des Städtetags, der Trierer Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD), gestern auf einer Mitgliederversammlung in Trier. Tatsächlich gehe es aber überwiegend um territoriale Fragen, auch fehle ein ausreichendes Gesamtkonzept, kritisierte Jensen, der mit der künftigen rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) verheiratet ist. In den kommenden Monaten sollen nach Plänen des Innenministeriums zwölf Zwangsfusionen von Gemeinden und Städten auf den Weg gebracht werden, darunter der Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Wallhalben und Thaleischweiler-Fröschen (wir berichteten). dpa

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