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Spiegel soll Integrationsministerin werden

Mainz. Die bisherige flüchtlings- und frauenpolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Anne Spiegel, will als rheinland-pfälzische Integrationsministerin ein umfassendes Sprachkurs-Angebot für alle Flüchtlinge schaffen. Agentur

Die Grünen-Abgeordnete Anne Spiegel soll nach dem Willen ihrer Fraktion Irene Alt im Amt nachfolgen und neue Integrationsministerin von Rheinland-Pfalz werden. Die Politikerin teilte am gestrigen Mittwoch mit, sie habe bei einem Treffen der neuen Fraktion erklärt, dass sie für dieses Amt bereit stehe. Die Fraktion habe dies einstimmig unterstützt. Der Landesvorstand der Partei soll nun einen entsprechenden Personalvorschlag für den Parteitag am 14. Mai in Lahnstein vorbereiten. Für das zweite Ministerium der Grünen in der mit SPD und FDP geplanten Landesregierung ist die bereits amtierende Umweltministerin Ulrike Höfken im Gespräch (wir berichteten).

"Ich freue mich auf die neue Aufgabe", sagte Spiegel der Deutschen Presse-Agentur. In der Gestaltung von Regierungspolitik liege eine neue Herausforderung für sie. Die Themen des Ministeriums für Gesellschaft und Integration seien ihr seit langem vertraut. Die 35-jährige Politikerin war bisher flüchtlings- und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion. In der Integrationspolitik sehe sie wie im Koalitionsvertrag mit SPD und FDP vereinbart einen besonderen Schwerpunkt darin, ein umfassendes Angebot an Sprachkursen für alle Flüchtlinge zu schaffen, betonte Spiegel.

gruene-rlp.de