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SPD setzt Arbeitsgruppe zu Fluglärm ein

 Kurt Beck (l.) und Thorsten Schäfer-Gümbel kooperieren beim Lärmschutz. Foto: dpa
Kurt Beck (l.) und Thorsten Schäfer-Gümbel kooperieren beim Lärmschutz. Foto: dpa
Mainz/Wiesbaden. Eine neue gemeinsame Arbeitsgruppe der SPD Rheinland-Pfalz und Hessen soll Ideen zum Schutz von Mensch und Natur im Rhein-Main-Gebiet vor nächtlichem Fluglärm entwickeln

Mainz/Wiesbaden. Eine neue gemeinsame Arbeitsgruppe der SPD Rheinland-Pfalz und Hessen soll Ideen zum Schutz von Mensch und Natur im Rhein-Main-Gebiet vor nächtlichem Fluglärm entwickeln. Zugleich solle sie "Zukunftschancen" des Frankfurter Flughafenausbaus herausarbeiten, teilten die SPD-Vorsitzenden der zwei Länder, der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck und Thorsten Schäfer-Gümbel, am Mittwoch mit. Beide forderten Hessens CDU-Landesregierung auf, keine Revision gegen das Urteil des hessischen Verwaltungsgerichtshofes (VGH) zum Ausbau des Flughafens einzulegen und das versprochene Nachtflugverbot zu akzeptieren. Beck und Schäfer-Gümbel boten der Landesregierung in Wiesbaden an, "sich nun an einen Tisch zu setzen" - auch um zu prüfen, "welche Teile des bisherigen Nachtflugverkehrs auf den Flughafen Hahn verlegt werden können". Der abgelegene Hunsrück-Airport besitzt eine 24-Stunden-Genehmigung. Der VGH in Kassel hatte kürzlich grünes Licht für den Ausbau des Frankfurter Flughafens gegeben, aber die geplante Nachtflugregelung gestoppt. dpa