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Schwarz-Gelb in Hessen sucht offenbar Streit mit Rheinland-Pfalz

 Die Fraktionsvorsitzenden im Hessischen Landtag von CDU, Christean Wagner (rechts), und FDP, Florian Rentsch, haben gestern in Wiesbaden gemeinsam ein Plakat angeklebt. Es soll die Unterschiede zwischen der christlich-liberalen Landespolitik in Hessen und der rot-grünen Landespolitik in Rheinland-Pfalz in Sachen Lehrerausstattung aufzeigen. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa
Die Fraktionsvorsitzenden im Hessischen Landtag von CDU, Christean Wagner (rechts), und FDP, Florian Rentsch, haben gestern in Wiesbaden gemeinsam ein Plakat angeklebt. Es soll die Unterschiede zwischen der christlich-liberalen Landespolitik in Hessen und der rot-grünen Landespolitik in Rheinland-Pfalz in Sachen Lehrerausstattung aufzeigen. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa
Wiesbaden. Mit einer Plakatwand nahe der Landesgrenze nehmen die Fraktionschefs von CDU und FDP in Hessen die rot-grüne Schulpolitik im benachbarten Rheinland-Pfalz aufs Korn. "Liebe Rheinland-Pfälzer, willkommen im Bildungsland Hessen!", ließen Christean Wagner (CDU) und Florian Rentsch (FDP) auf das Plakat drucken, das sie gestern im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel klebten

Wiesbaden. Mit einer Plakatwand nahe der Landesgrenze nehmen die Fraktionschefs von CDU und FDP in Hessen die rot-grüne Schulpolitik im benachbarten Rheinland-Pfalz aufs Korn. "Liebe Rheinland-Pfälzer, willkommen im Bildungsland Hessen!", ließen Christean Wagner (CDU) und Florian Rentsch (FDP) auf das Plakat drucken, das sie gestern im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel klebten. Wie in Wahlkampfzeiten griffen die Fraktionschefs vor Fotografen selbst zu Quast und Kleister."Hessen: + 2500 Lehrer; Rheinland-Pfalz: - 2000 Lehrer" lautete ihre Botschaft. Die christlich-liberale Regierung in Hessen habe zusätzliche Lehrer eingestellt. "Rot-Grün in Rheinland-Pfalz dagegen vollzieht einen dramatischen Lehrerkahlschlag und bricht Wahlversprechen", erklärten Wagner und Rentsch laut einer Mitteilung. Die Grünen-Fraktion im hessischen Landtag kritisierte die Plakatwand inzwischen als "spätpubertären Aktionismus". dpa