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Schad würdigt Arbeit der evangelischen Akademien

Landau. Der pfälzische Kirchenpräsident Christian Schad (Foto: dpa) hat die Bedeutung der evangelischen Akademien als Orte des freiheitlichen Dialogs hervorgehoben. In den Akademien fänden Gespräche zwischen Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen statt, sagte Schad in Landau

Landau. Der pfälzische Kirchenpräsident Christian Schad (Foto: dpa) hat die Bedeutung der evangelischen Akademien als Orte des freiheitlichen Dialogs hervorgehoben. In den Akademien fänden Gespräche zwischen Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen statt, sagte Schad in Landau. Die Evangelische Akademie der Pfalz hat dort nach ihrem Wegzug aus Speyer ihre neuen Räume bezogen.Die Akademie sei die kirchliche Einrichtung, die am ehesten kirchenferne und kirchenkritische Gruppen erreiche, sagte Schad. Damit eröffne sie vielen Menschen den Zugang zur Institution Kirche. Darüber hinaus erreiche die Akademie auch unterschiedliche kirchliche Milieus. Dort träfen sich Menschen, die bewusst in der Kirche seien, aber keinen Bezug zu einer Ortsgemeinde haben, mit engagierten Gemeindemitgliedern.

Mit dem Umzug von Speyer in das Protestantische Bildungszentrum "Butenschoen-Haus" in Landau werde ein neues Kapitel in der Geschichte der Akademie aufgeschlagen, sagte der Kirchenpräsident. Mit dem Predigerseminar, dem Erziehungswissenschaftlichen Fort- und Weiterbildungsinstitut der Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz und dem Institut für kirchliche Fortbildung befänden sich nun vier protestantische Bildungseinrichtungen in unmittelbarer Nachbarschaft.

Mit der Evangelischen Akademie der Pfalz will die Landeskirche nach eigenen Angaben gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Sie suche das Gespräch mit Persönlichkeiten aus Politik, Recht, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. epd