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Rund 78 000 Häuser werden begutachtet

Bad Ems. Zum Abschluss der statistischen Erhebungen für den Zensus werden in den kommenden Wochen rund 78 000 Wohngebäude in Rheinland-Pfalz unter die Lupe genommen und begutachtet. "Die Begehungen sind erforderlich, weil wir für diese Gebäude bisher keine Informationen vorliegen haben", sagte der Präsident des Statistischen Landesamtes, Jörg Berres, gestern in Bad Ems

Bad Ems. Zum Abschluss der statistischen Erhebungen für den Zensus werden in den kommenden Wochen rund 78 000 Wohngebäude in Rheinland-Pfalz unter die Lupe genommen und begutachtet. "Die Begehungen sind erforderlich, weil wir für diese Gebäude bisher keine Informationen vorliegen haben", sagte der Präsident des Statistischen Landesamtes, Jörg Berres, gestern in Bad Ems. Zum Großteil handele es sich um Adressen, zu denen keine Eigentümer ermittelt werden konnten.Bei den Begehungen im Auftrag der Kreis- und Stadtverwaltungen werden nach Angaben der Behörde der Gebäudetyp, das ungefähre Baujahr sowie die Zahl der Wohnungen ermittelt. Dies sei nötig, um auch tatsächlich Informationen zu allen Wohngebäuden im Land zu haben.

Die Zensus-Befragungen laufen bereits seit Mai 2011. Damals waren in Rheinland-Pfalz rund 1,1 Millionen Eigentümer um Auskunft über mehr als 1,4 Millionen Gebäude und Wohnungen gebeten worden. Allerdings kamen nicht alle Befragten ihrer Auskunftspflicht nach, nach früheren Angaben des Landesamtes mussten bereits 280 Haus- oder Wohnungsbesitzer ein Zwangsgeld von 300 Euro je Immobilie zahlen.

Die Gebäude- und Wohnungszählung im Rahmen des Zensus 2011 soll Erkenntnisse zum Wohnungsbestand in Rheinland-Pfalz und seiner Nutzung liefern. Zudem werden anhand dieser Daten von den Statistikern die offiziellen Einwohnerzahlen in dem Bundesland ermittelt. dpa