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Rheinland-Pfalz und NRW: Zusammenarbeit bei Flüchtlingen

Remagen. Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen wollen in der Flüchtlingspolitik noch enger zusammenarbeiten. Dabei gehe es um den Erfahrungsaustausch zwischen Experten, abgestimmte Fortbildungsangebote sowie den Austausch über geeignete Förderungen von Migranten, teilten die Ministerpräsidentinnen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, Malu Dreyer und Hannelore Kraft (beide SPD ), gestern mit. Agentur

Beide forderten bei der ersten gemeinsamen Kabinettssitzung ihrer Landesregierungen seit Jahren, dass sich der Bund noch stärker und dauerhaft an den Kosten der Flüchtlingsaufnahme beteiligt. "Alle Anstrengungen für die Flüchtlinge dürfen und werden den sozialen Zusammenhalt in unserem Land nicht gefährden", betonten Dreyer und Kraft. "Im Gegenteil: Die Förderprogramme, zum Beispiel im Bereich des sozialen Wohnungsbaus, kommen allen zugute, Einheimischen wie Flüchtlingen."