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Rheinland-Pfalz sieht keinen Änderungsbedarf bei Methadon-Gabe

Mainz. Nach der erfolgreichen Klage eines heroinabhängigen Häftlings aus Bayern über den Zugang zum Ersatzstoff Methadon sieht Rheinland-Pfalz keinen Grund, die eigene Praxis zu überdenken. Jeder Gefangene werde auf eine mögliche Sucht hin überprüft und bei Bedarf in eine Haftanstalt mit einem Methadon-Programm verlegt, erklärte eine Sprecherin des Justizministeriums. Agentur

In Rheinland-Pfalz werde in sechs von zehn Haftanstalten Methadon gegeben, sagte die Sprecherin. Von 220 heroinabhängigen Gefangenen erhielten 60 Drogenersatzstoffe.