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Trotz sinkender Förderung durch EU
Rheinland-Pfalz setzt weiter auf Schulobst-Programm

Mainz. Trotz sinkender Förderung der Europäischen Union für das Schulobst- und Gemüseprogramm will Rheinland-Pfalz das Projekt wie bisher fortführen.

In Rheinland-Pfalz rechnet das Umweltministerium für die nächsten Schuljahre mit „deutlich unter den Ansätzen liegenden Mittelzuflüssen seitens der EU“, sagte Sprecherin Josephine Keller zum Hintergrund. Im Doppelhaushalt 2019/2020 seien jedoch entsprechende Mittel eingestellt worden, „um die Durchführung des Programms in der bisherigen Größenordnung fortzusetzen“. Rheinland-Pfalz erreicht mit dem EU-Schulprogramm zurzeit rund 90 Prozent (etwa 150 000 Kinder) der Grundschulen und etwa 80 Prozent (rund 140 000 Kinder) der Kitas.

Im Saarland profitieren aktuell knapp 27 000 Kinder und Jugendliche in 250 Schulen von dem Obst- und Gemüseangebot. Das Land stellt dafür in diesem Schuljahr 555 000 Euro zur Verfügung – 480 000 Euro mehr als zum Start im Frühjahr 2010. „Ernährungsbildung ist uns wichtig, deshalb sind wir zu diesem finanziellen Kraftakt bereit“, betonte Gesundheitsminister Reinhold Jost (SPD).