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Rheinland-Pfalz schlägt einen nationalen Impfplan vor

Mainz. Rheinland-Pfalz hat die Entwicklung eines nationalen Impfplans vorgeschlagen. Eine gemeinsame Strategie der Länder solle der schleichende Impfmüdigkeit vor allem bei Erwachsenen entgegenwirken, teilte gestern Gesundheitsministerin Malu Dreyer (SPD, Foto: dpa) in Mainz mit

Mainz. Rheinland-Pfalz hat die Entwicklung eines nationalen Impfplans vorgeschlagen. Eine gemeinsame Strategie der Länder solle der schleichende Impfmüdigkeit vor allem bei Erwachsenen entgegenwirken, teilte gestern Gesundheitsministerin Malu Dreyer (SPD, Foto: dpa) in Mainz mit. Sie werde daher heute auf der Konferenz der Gesundheitsminister in Erfurt einen entsprechenden Antrag einbringen. Ziel sei unter anderem die Verbesserung und einheitliche Erfassung von Impfraten, um Defizite besser erkennen zu können. Gesundheitsexperten beklagen seit längerem, dass viele Menschen in Deutschland sich oder ihre Kinder nicht mehr impfen lassen. Anfang März hatte Rheinland-Pfalz zur ersten Nationalen Impfkonferenz in Mainz geladen. Die Ergebnisse der Tagung sollen in den nationalen Impfplan einfließen, sagte Dreyer. Die Bevölkerung müsse besser über Impfungen aufgeklärt werden. dpa