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Mainz will Härtefälle unterstützen
Rheinland-Pfalz plant Nothilfe nach Unwetter

Mainz. Nach den schweren Unwettern mit großen Schäden in Teilen von Rheinland-Pfalz will die Landesregierung private Haushalte in existenziellen Härtefällen unterstützen. „Das Land kann nicht einspringen für Versicherungen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) gestern in Mainz.

Aber: „Wir werden trotz allem Nothilfemittel zur Verfügung stellen, schnell und unbürokratisch für Menschen, die ganz besonders betroffen sind.“ Dazu komme ein Maßnahmenpaket für Schäden an Schulen, bei Wasser und Abwasser, an Straßen, Brücken und in der Landwirtschaft.

Die Verbandsgemeinde Herrstein im Naheland war am Sonntag von extremen Regenfällen getroffen worden. Mehr als 360 Gebäude wurden überflutet, Dutzende Autos weggespült. Schäden gab es auch bei Agrarbetrieben in der Pfalz.

(dpa)