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Um Ärztemangel vorzubeugen
Regierung ist offen für Landarztquote in Rheinland-Pfalz

Mainz. Die Ampel-Koalition in Rheinland-Pfalz will die Einführung einer Landarztquote für Medizinstudenten prüfen, um einem Ärztemangel vorzubeugen. Eine solche Quote sei kein Allheilmittel, aber eine sinnvolle Option, um die Niederlassung als Arzt im ländlichen Raum zu unterstützen, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) gestern im Landtag in Mainz. Sie kündigte ein Konzept an, das sie mit dem Wissenschaftsministerium erarbeite. Dabei sollten auch Erfahrungen anderer Länder einfließen. Die Fachpolitiker des Landtags diskutieren nun zunächst weiter darüber.

Die Ampel-Koalition in Rheinland-Pfalz will die Einführung einer Landarztquote für Medizinstudenten prüfen, um einem Ärztemangel vorzubeugen. Eine solche Quote sei kein Allheilmittel, aber eine sinnvolle Option, um die Niederlassung als Arzt im ländlichen Raum zu unterstützen, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) gestern im Landtag in Mainz. Sie kündigte ein Konzept an, das sie mit dem Wissenschaftsministerium erarbeite. Dabei sollten auch Erfahrungen anderer Länder einfließen. Die Fachpolitiker des Landtags diskutieren nun zunächst weiter darüber.

Die CDU-Opposition schlug die Einführung einer Landarztquote in Verbindung mit Stipendien vor. Die Bundesregierung räume den Ländern ein, dass bis zu zehn Prozent der Medizinstudienplätze für Landärzte reserviert werden können. Medizinstudenten, die sich verpflichten, über zehn Jahre als Hausarzt in den Regionen tätig zu werden, sollen 500 Euro monatlich als Anreiz bekommen.