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Erlebnisstandort Reden
Kosten-Explosion: Pläne für eine „Halden-Metro“ in Reden gekippt

landweiler-Reden. Die von der Saar-Regierung seit über sechs Jahren intensiv verfolgten Pläne, das Haldenplateau am Erlebnis­standort Reden barrierefrei erreichbar zu machen, sind gekippt. Gestern beschloss der Aufsichtsrat der landeseigenen IKS, kein Geld in einen Schrägaufzug (Halden-Metro) zu investieren. Von Cathrin Elss-Seringhaus

Der Kostenaufwand sei nach neuen Prüfungen des schwierigen Baugrundes auf 3,4 Millionen Euro plus Folgekosten hochgeschnellt. Zu Beginn waren 1,3 Millionen geplant, ein früherer Aufsichtsratsbeschluss deckt nur 1,7 Millionen Euro.

Langfristig strebt die IKS dennoch eine Halden-Erschließung an. Im Gespräch ist eine „innovative Lösung“: ein autonom fahrender Busverkehr. Dazu wird ein Forschungsprojekt in Auftrag gegeben. Um den Forderungen der Almwirte nach Erreichbarkeit gerecht zu werden, sol ein fahrplanmäßig organisierter Taxiverkehr Menschen zur Almgastronomie befördern. Wie IKS-Sprecher Ludwin Vogel mitteilt, ist die Organisation noch ebenso ungeklärt wie die Frage, ob das Land für die Kosten aufkomme. Auch sei offen, ob die Gastronomen die Taxi-Lösung akzeptieren. Kürzlich hatten die Almwirte mit Rückzug gedroht, falls keine Transportbahn gebaut werde.