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Prozess um Polderpläne für Altrip wird im Dezember fortgesetzt

Frankenthal. Das Gerichtsverfahren um die Rechtmäßigkeit des geplanten Rheinpolders Waldsee/Altrip/Neuhofen wird am 10. Dezember in Neustadt/Weinstraße fortgesetzt. Das entschied das Verwaltungsgericht Neustadt nach Angaben einer Sprecherin im Anschluss an die ersten fünf Verhandlungstage am Freitag

Frankenthal. Das Gerichtsverfahren um die Rechtmäßigkeit des geplanten Rheinpolders Waldsee/Altrip/Neuhofen wird am 10. Dezember in Neustadt/Weinstraße fortgesetzt. Das entschied das Verwaltungsgericht Neustadt nach Angaben einer Sprecherin im Anschluss an die ersten fünf Verhandlungstage am Freitag. Das Gericht sei "einfach noch nicht richtig durch mit dem Prozessstoff, der ja sehr umfangreich ist", erklärte sie. Zudem wollten sich die Beteiligten noch einmal äußern. Ob das Gericht am 10. Dezember fertig wird oder es zu noch einem weiteren Verhandlungstag kommt, konnte sie vorerst nicht sagen. Zunächst waren nur fünf Tage eingeplant worden. Gegen den Polder, der Bestandteil des rheinland-pfälzischen Hochwasserschutzkonzepts ist, klagen die Gemeinde Altrip sowie Firmen und Privatleute. Bei einem Bau des Polders und einer Flutung sei mit "erheblichen Vernässungen im Siedlungsgebiet" und Schäden an Gebäuden zu rechnen, hatte der Altriper Bürgermeister Jürgen Jacob (FWG) bei Prozessbeginn erklärt. dpa